Samstag, 16. Januar 2021

Steuererstattung - der frühe Vogel fängt den Wurm

Wenn Sie möglichst frühzeitig im Kalenderjahr Ihre Steuererklärung einreichen, erhalten Sie in der Regel nach kurzer Zeit Ihren Steuerbescheid und ggf. eine Steuererstattung.

Steuererklärung jetzt - Vorteil

Denn Anfang des Jahres sind die meisten Steuerzahler noch im "Winterschlaf".

Vielleicht haben Sie auch einen Horror vor der Arbeit, und schieben die unliebsame Tätigkeit vor sich her. 

Hilft es Ihnen? 

"Die Steuern sind hoch, aber wir werden doppelt so hoch besteuert durch unsere Faulheit, dreimal so hoch durch unsern Stolz und viermal so hoch durch unsere Torheit." (Benjamin Franklin,  1706 - 1790)

Dabei muss es heutzutage für viele gar nicht so schwer sein.

Gibt es doch preiswerte Computerprogramme, die für die meisten Steuerzahler völlig ausreichen. 

Die am besten geeigneten finden Sie unter folgendem Link: 

10 der besten geeigneten Steuerprogramme

Noch ein Tipp, ehe Sie mit einer Steuererklärung beginnen:

Legen Sie alle Unterlagen (möglichst schon geordnet) bereit, die Sie für Ihr persönliches Steuersparprogramm nutzen wollen. 

Für wen lohnt es sich, die unfreiwillige Auszeit jetzt u. a. für die Steuererklärung zu nutzen? 

  • für alle, die aufgrund hoher Werbungskosten oder Betriebsausgaben, Sonderausgaben und außergewöhnlichen Belastungen auf eine Steuererstattung hoffen; 
  • für alle, denen im letzten Jahr aufgrund hoher Einmalzahlungen wie Abfindungen sehr viel Steuern abgezogen wurden; 
  • für alle, die aufgrund einer Steuererstattung dann möglicherweise auch ihre Steuervorauszahlungen senken können - vielleicht sogar ihre einkommensabhängigen Beiträge zur Krankenversicherung. 

Bedenken Sie: 

Die durchschnittliche Steuererstattung beträgt ca. Eintausend Euro. 

Gerade bei Abfindungen kann die Steuererstattung aber schnell mehrere Zehntausend Euro betragen. 

Erst vor kurzem wollte eine Interessentin meiner Steuertipps ihren Augen nicht trauen, als sie für sich fast 20.000 Euro Erstattung kalkuliert hatte - und bat mich um Prüfung. Ich konnte sie beruhigen, es wäre sogar noch mehr drin, wenn sie weitere Gestaltungsmöglichkeiten nutzt. 

Hier geht 's zu den 10 besten Programmen 

Also: Überlassen Sie nicht dem Finanzamt, mit Ihrem Steuern zu arbeiten, holen Sie sich rechtzeitig, was Ihnen gehört.

Sonntag, 10. Januar 2021

Eine wahre Geschichte: Niemand wollte meine Steuern

Diese Geschichte fand ich am 10.01.2021 in einem Forum. Vielleicht hilft sie jemandem beim Steuern sparen. 😊

"Niemand wollte meine Steuern haben!?


Eine wahre Story:

2017 meldete ich mich in Deutschland ab und ging ins (EU-)Ausland. 

Es war geplant, dass ich nur ein paar Monate dort bleibe, aber im Ausland hatte ich mich sofort verliebt...

Ich wohnte zuerst monatelang in AirBnB-Unterkünften (weil ich auch nie wusste, wie lange ich bleiben werde), später in Wohnungen für 1-3 Monate... 

Ich konnte keine Meldekarte kriegen - weil kein fester Wohnsitz. 

Ich begann für eine Firma zu arbeiten, die in einem anderen Land (aber wieder EU) saß. 

Die Firma bezahlte mich auf die Hand, ich sollte es selbst versteuern. 

Noch Ende 2017 und Anfang 2018 fuhr ich nach DE und ging zum Finanzamt.

Dort war ich "Unterhalter", denn die Leute nahmen mich nicht ernst. Sie meinten, ich müsse dort die Steuern zahlen, wo ich meinen Wohnsitz habe.

Also ging ich zum FA des Landes, wo ich wohnte. 

Dort meinten sie, dass sie nicht zuständig wären, weil ich ja offiziell nicht mal einen Wohnsitz in dem Land hatte - ich soll mich an das Land wenden, von wo ich die Aufträge kriege. 

Also ging ich zum Finanzamt dieses Landes - dort meinte man dann, dass sie möglicherweise nicht zuständig sind, weil das, was ich im Home-Office mache, eigentlich ein Angestelltenverhältnis wäre. 

Außerdem verbringe ich mehr als die Hälfte meiner Zeit in dem anderen Ausland - deshalb wären DIE zuständig. 

Ich wollte also in DE und in einem anderen EU-Land und in noch einem EU-Land Steuern zahlen, aber nirgends kam ich weiter. 

Dann wurde ich krank und hörte auf, Geld zu verdienen. 

Mittlerweile hatte ich dann einen fixen Wohnungsvertrag, aber ich konnte damit noch immer keine Meldekarte kriegen, weil das Wohnhaus neu war und erst diverse ortsübliche Prüfungen durchgeführt werden mussten. 

Etwa ein Jahr später hätte ich dann eine Meldekarte kriegen können - aber inzwischen war ich schon Angestellter und plante meine Rückkehr nach DE. 

Ich hatte einen mittleren 5-stelligen Betrag eingenommen und will dafür Steuern zahlen, weil ich auch Angst habe, dass ich da Probleme kriegen könnte. 

Was soll ich nun tun? 

Inzwischen bin ich wieder in DE als Hauptwohnsitz! 

Das Zahlen der Abgaben ist daran gescheitert, dass ich schlicht und einfach keinen gemeldeten Wohnsitz hatte oder kriegen konnte. Und als ich da immer weggeschickt wurde, hatte ich aufgegeben. 

Aber jetzt würde ich das gerne lösen!"

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Donnerstag, 1. Oktober 2020

MAN will rund ein Viertel aller Stellen abbauen

MAN will rund ein Viertel aller Stellen abbauen und kündigt damit eine noch für zehn Jahre zugesagte Beschäftigungssicherung. 

Stellenabbau bei MAN

MAN nutzt die Corona-Krise als Gelegenheit, um einen massenhaften Stellenabbau ind Deutschland und Österreich zu rechtfertigen. Auf der MAN-Webseite ist zu lesen:

"Um die geplante Neuausrichtung für eine erfolgreiche Zukunft von MAN einzuleiten, sieht sich das Unternehmen gezwungen, aus wirtschaftlichen Gründen die für die Standorte in Deutschland und Österreich geltenden Beschäftigungssicherungs- und Standortverträge fristgerecht zum 30. September 2020 aufzukündigen." (mantruckandbus.com, 29.09.2020)

Der Lkw- und Bushersteller hat damit eigentlich noch zehn Jahre gültige Standort- und Beschäftigungssicherung vorzeitig gekündigt. Es ist vorgesehen 9.500 der rund 36.000 Stellen abzubauen.

Diese Kündigung betrifft nicht nur Arbeitsplätze. Darüber hinaus sind auch die übertariflichen Leistungen  eingeschlossen, die in dem Vertragswerk zur Standort- und Beschäftigungssicherung vereinbart waren.

Nach Angaben der Gewerkschaft ist nun jeder zweite MAN-Arbeitsplatz in Deutschland und Österreich gefährdet. Dem Werk im oberösterreichischen Steyr mit 2.200 Beschäftigten droht die Schließung. Ebenso stehen die Werke in Plauen (Sachsen) und Wittlich (Rheinland-Pfalz) zur Disposition.

"Das ist ein Bruch mit unserer Kultur und ein Angriff auf die gesamte Volkswagen-Familie", erklärte VW-Konzernbetriebsratschef Bernd Osterloh." (n-tv.de, 29.09.2020)

Nach der Verkündung diese Managemententscheidung stieg der Aktienkurs von 39,00 € (29.09.2020 08:00 Uhr) auf 40,55 € (30.09.2020 08:00 Uhr).


 

 

Mittwoch, 9. September 2020

Die V-Kurve am Arbeitsmarkt nach Corona

"Minister Altmaier setzt auf die V-Kurve der Konjunktur", meldete RP-Online am 01.09.2020 und zeigte dabei eine schön gezeichnetes Schaubild.

V-Kurve - Traum und Wirklichkeit 

Wie stark sind solche Aussagen von der aktuellen Wirklichkeit geprägt? Nachfolgend ein paar Meldungen aus der Zeit zwischen den Aussagen des Bundeswirtschaftsministers und dem 09.09.2020.

"Zulieferer Schaeffler baut 4400 weitere Stellen ab" https://www.wiwo.de/unternehmen/industrie/autoindustrie-zulieferer-schaeffler-baut-4400-weitere-stellen-ab-/26172844.html 09.09.2020

"Das Coronavirus setzt besonders der Modeindustrie zu. Das trifft auch den deutschen Modemacher Bugatti. Das Familienunternehmen will am Hauptsitz in Herford 100 Stellen streichen." https://www.t-online.de/finanzen/news/unternehmen-verbraucher/id_88544220/bugatti-modemacher-will-am-hauptsitz-jeden-dritten-job-abbauen.html 09.09.2020

"Stellenabbau in Hellenthal Mehr als 200 Schoeller-Mitarbeiter müssen bis 2022 gehen" https://www.ksta.de/region/euskirchen-eifel/hellenthal/stellenabbau-in-hellenthal-mehr-als-200-schoeller-mitarbeiter-muessen-bis-2022-gehen-37315858 09.09.2020"Die Rendsburger Werft Nobiskrug will fast jeden vierten Arbeitsplatz abbauen." https://www.ndr.de/nachrichten/schleswig-holstein/Rendsburg-Werft-Nobiskrug-kuendigt-massiven-Stellenabbau-an,nobiskrug134.html 09.09.2020
"Airbus will in Norddeutschland mehr als 3.000 Stellen streichen. Allein am Standort Hamburg sind 2.200 Jobs bedroht, in Bremen 445, in Stade 365 und an weiteren Standorten um die 40 Stellen. Die IG Metall Küste befürchtet sogar höhere Zahlen." https://www.ndr.de/nachrichten/hamburg/coronavirus/Airbus-Arbeitnehmer-demonstrieren-gegen-Stellenabbau,airbus1686.html 08.09.2020

"Es bleibe bei dem genannten Personalüberhang von 22.000 Vollzeitstellen im Konzern, was aufgrund der hohen Teilzeitquote etwa 26.000 Beschäftigten entspricht." https://www.n-tv.de/wirtschaft/Lufthansa-Sparkurs-droht-haerter-auszufallen-article22022133.html 08.09.2020
"In der Summe dürften sich die Maßnahmen insgesamt auf weltweit rund 30.000 Arbeitsplätze direkt auswirken. Diese Jobs würden verändert, verlagert oder aufgegeben, so Conti. Rund 13.000 davon befänden sich in Deutschland." https://www.n-tv.de/wirtschaft/Continental-schlaegt-schaerferen-Sparkurs-ein-article22009252.html 01.09.2020
"Ver.di zufolge werden bei dem Warenhauskonzern wohl mehr als 5.000 Beschäftigte ihren Arbeitsplatz verlieren, knapp 50 Filialen stünden vor dem endgültigen Aus." https://www.zeit.de/wirtschaft/unternehmen/2020-09/galeria-karstadt-kaufhof-glaeubigerversammlung-insolvenz-rettung 01.09.2020
"Die Metallindustrie ist einer der größten Arbeitgeber in Hessen. Nun mussten 10.000 Stellen abgebaut werden – Corona ist jedoch nicht der einzige Grund dafür." https://www.faz.net/aktuell/rhein-main/wirtschaft/hessens-metallbranche-verliert-10-000-stellen-16931918.html 01.09.2020
Diese Zahlen erscheinen bei allen - teilweise existentiellen - Belastungen für die Betroffenen noch vergleichsweise optimistisch gegen Betriebsergebnisse wie beispielsweise bei Fraport:

An Deutschlands größtem Airport in Frankfurt am Main verzeichnete die Betreibergesellschaft Fraport für das Corona-Quartal Q.2 bei den Passagierzahlen mit 94,4 Prozent einen nie für möglich gehaltenen Rückgang. Im Geschäftsbericht wird ein Umsatzrückgang um -74,5 Prozent auf 249,5 Millionen Euro ausgewiesen. Während der Corona-Aussperrung machte der Konzern monatlich 150 Millionen Euro Verluste, im zweiten Quartal waren es insgesamt rund 223 Millionen Euro.

Die Lufthansa verliert trotz der Hilfe durch Kurzarbeitergeld derzeit rund eine halbe Milliarde Euro pro Monat, jede Stunde rund 700.000 Euro.
 
Wie sehen Sie die Entwicklung an Ihrem Arbeitsplatz?
 
 
Und wer wird die Rechnung für diese Wirtschaft bezahlen? Raten Sie mal.  ;-)

Mittwoch, 10. Juni 2020

Wer träumt hier weiter?

Es gibt immer noch Politiker, Ökonomen und zahlreiche Bürger, die glauben an ein "V-Szenario". Damit ist gemeint, dass die Konjunkturkurve nach dem politisch veranlassten Shutdown sprunghaft wieder ansteigt.

V-Szenario oder beispiellose Rezession

Es gibt jedoch auch Experten, die für Deutschland eine beispiellose und anhaltende Rezession prognostizieren. Für die Mehrzahl der Unternehmen heißt das,
  • Kostensenkungsprogrammen auflegen,
  • Arbeitsplätze abbauen und
  • Produktions- wie Dienstleistungsbereiche stilllegen.
Ein "Eckpunktepapier" ist dafür keine hinreichende Lösung. Denn globale Rückkoppelungen belasten die Wirtschaft hierzulande extrem stark, auch wenn die Regierung ein paar "Entlastungen" beschlossen hat, die mehr dazu geeignet sind, die Krise vor sich her zu schieben.


Die Lufthansa will ihre Belegschaft in den kommenden Jahren um bis zu 20.000 Mitarbeiter verringern und hofft der Insolvenz zu entgehen. Auf welt.de vom 26.06.2020 ist mit Verweis auf Ufo gar von 26.000 Stellen die Rede.

Ferdinand Dudenhöffer ging schon Ende März davon aus, dass der Automobilbranche ein Abbau von 100.000 Stellen droht.

Nach Schätzungen des Deutschen Industrie- und Handelskammertages werden 35 Prozent der Industriebetriebe in den kommenden Monaten Stellen abbauen. "Die Bewältigung der Corona-Epidemie wird uns eher Jahre als Monate beschäftigen", prognostiziert DIHK-Präsident Dr. Eric Schweitzer.

Kurzarbeitergeld und ähnliche Maßnahmen werden für viele keine Brücke über das Krisental, sondern in die Arbeitslosigkeit führen. Denn die Betriebe werden auf keinen Fall alle Kurzarbeiter wieder zurückholen können.

Wolfgang Reitzle, Aufsichtsratschef der Linde Group, widerspricht den optimistischen Träumen der Regierung:
"Ich kenne keine größere Firma, die diese Krise nicht nutzt, um ein sogenanntes Rightsizing vorzunehmen. Alle müssen jetzt versuchen, den Break-even zu senken, also Fixkosten abzubauen.“
  
"Auch die Unternehmen, die bisher sehr vorsichtig und sozial verträglich versucht haben, die Kostenstruktur zu verbessern, machen das krisenbedingt jetzt mit einem harten Schnitt. Deshalb wird es nun eine Konsolidierungsphase geben müssen – und keinen V-Aufschwung.“

Zitiert nach: Gabor Steingart, Morning Briefing, 10.06.2020

https://bit.ly/2ZrRf8h

Mittwoch, 20. Mai 2020

Stellenabbau - Liste wird immer länger

Stellenabbau gewinnt an Fahrt - immer mehr Unternehmen kündigen Stellenstreichungen an.

Stellenabbau - immer mehr Arbeitsplätze bedroht

Die Liste der bereits angekündigten Stellenstreichungen wird immer länger. Wenngleich noch relativ viele Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer hoffen, dass es sie nicht trifft - die Unsicherheit wächst.

Hier nur wenige Beispiele für angekündigten Stellenabbau:

Stellenabbau - Kündigung
  • TUI streicht 8000 Stellen
  • Fraport vor Stellenabbau und langsamem Neustart
  • Airbus-Chef bereitet Mitarbeiter auf Stellenabbau vor
    (Quelle: faz.de, 17.05.2020)
  • Rolls-Royce kündigt Streichung von mindestens 9000 Stellen an
  • Laufschuhkette Runners Point schließt alle Filialen 
  • 12.500 Arbeitsplätze in Gefahr – Viele Autozulieferer befürchten starke Jobverluste
  • Uber will offenbar 3000 weitere Stellen streichen
    (Quelle: wiwo.de, 20.05.2020)
Schon vor fast einem Monat prognostizierte das ifo-Institut:
"18 Prozent der Unternehmen in Deutschland gehen laut einer Umfrage des ifo-Instituts davon aus, dass sie wegen der Cororonavirus-Krise Mitarbeiter entlassen werden. Am stärksten betroffen ist der Handel." (Quelle: tagesschau.de, 23.04.2020)
Jedes Unternehmen sucht dabei "seine Methoden". Und dabei werden die Mitarbeiter nicht gerade mit Glacéhandschuhen angefasst. Beispiel Daimler:

Bereits am 01.05.2020 hatte ich in den sozialen Medien eine Pressemeldung geteilt, wie im Konzern die "Daimler-Manager für den Stellenabbau üben" (siehe auch: https://www.facebook.com/456971580994989/posts/4428550070503767).

Inzwischen hat die Konzernführung wohl versucht, die Kampagne etwas zu entschärfen:
"Update vom 16. Mai: Die Ereignisse beim Stellenabbau überschlagen sich: Erst ist von teils großzügigen Abfindungen die Rede, dann offenbart ein internes Dokument, dass Führungskräfte in Mitarbeitergesprächen Druck auf die Daimler-Mitarbeiter ausüben sollen. Dieser Verdacht verhärtet sich jetzt. Grund dafür sind Formulierungshilfen in einem Leitfaden, die Führungskräfte in einem Mitarbeitergesprächen verwenden können...

Wenn der betreffende Daimler-Mitarbeiter anschließend trotzdem nicht gehen will, sollen die Führungskräfte 'mögliche Auswirkungen auf die Beurteilung' prüfen. Das Ziel: Druck auf den Daimler-Mitarbeiter ausüben, sodass dieser womöglich doch noch freiwillig geht. Eine Kampfansage an den Gesamtbetriebsratschef Michael Brecht, der erklärt: 'Wir werden nicht zulassen, dass der Konzern Drohkulissen aufbaut. Stattdessen müsse Daimler auf die doppelte Freiwilligkeit setzen, wenn das Personal reduziert werden soll.'" (Quelle: echo24.de, 18.05.2020)
An der grundsätzlichen Entscheidung der Unternehmensführungen zum Stellenabbau können einzelne Mitarbeiter nichts ändern. Allerdings bedürfen solche Entscheidungen immer der Zustimmung des Betriebsrates. Unabhängig davon sollten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zumindest wissen, welche Möglichkeiten sie haben, um Arbeitslosigkeit zu verhindern.

Arbeitslosigkeit verhindern

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Entscheidungsfindung im Zusammenhang mit beruflichen Veränderungen erscheint oft selbst für Fach- und Führungskräfte intransparent. Warum? ...