Freitag, 6. November 2026

Der verbreitete Denkfehler, Liquiditätseffekt gleich Steuerersparnis

Der kurzfristige Liquiditätsvorteil eines IAB ist real.


Er wird aber oft mit einer dauerhaften Steuerersparnis verwechselt.

Das sind zwei unterschiedliche Wirkungen desselben Instruments, und nur eine davon hält langfristig.


Mehr Anregungen im Ratgeber-Sonderangebot

https://www.abfindunginfo.de/einmaliges-angebot-steuern-steuern-jahrescountdown/

Bosch streicht weitere 750 Jobs – fast 24.000 Stellen fallen weg

"Bosch will an seinem Entwicklungsstandort Abstatt weitere 750 Stellen streichen. Der Abbau soll bis Ende 2029 erfolgen. Damit summieren sich die seit 2024 angekündigten Stellenstreichungen in der deutschen Bosch-Mobilitätssparte auf 23.650 Jobs."

https://www.bild.de/politik/inland/bosch-streicht-weitere-750-jobs-fast-24-000-stellen-fallen-weg-6aec23d809e0301c03e7ffe2 https://www.bild.de/politik/inland/bosch-streicht-weitere-750-jobs-fast-24-000-stellen-fallen-weg-6aec23d809e0301c03e7ffe2

Donnerstag, 5. November 2026

Investitionsabzugsbetrag § 7g Einkommensteuergesetz

Verschiebung statt Ersparnis

"Mit dem IAB spare ich Steuern."

Das stimmt nur zur Hälfte.

Der Investitionsabzugsbetrag verschiebt die Steuerlast in die Zukunft. Er streicht sie nicht.

Wer die geplante Investition tätigt, zahlt später über eine geringere Abschreibung nach. Wer sie nicht tätigt, muss den Betrag rückwirkend verzinst korrigieren.

Ein zinsloser Kredit auf Zeit, kein Geschenk.

Wurde Ihr letzter IAB auf Basis einer realistischen Investitionsplanung gebildet, oder weil er die Steuerlast gerade drückte?

Wer den Mechanismus im Detail verstehen will, dem hilft der IAB-Leitfaden auf meiner Seite, Link:


https://geld-anlagen.eu/investitionsabzugsbetrag--7g-einkommensteuergesetz/ https://geld-anlagen.eu/investitionsabzugsbetrag-%c2%a7-7g-einkommensteuergesetz/

Mittwoch, 4. November 2026

Schaeffler kündigt weiteres Ergebnisverbesserungsprogramm an

Stellenabbau und "freiwillige Gehaltsverzicht" = ein "Solidaritätsbeitrag – Über alle Hierarchieebenen hinweg"?

https://www.schaeffler.de/de/news_medien/pressemitteilungen/pressemitteilungen_detail.jsp?id=88224640 https://www.schaeffler.de/de/news_medien/pressemitteilungen/pressemitteilungen_detail.jsp?id=88224640


Altersvorsorge im Abfindungsjahr: Warum diese Entscheidungen vor dem 31. Dezember fallen müssen
Mit einer Abfindung rückt das eigene Einkommen im Auszahlungsjahr spürbar in den Fokus: mehr Liquidität, höhere Steuerlast – wofür nutzen?


Abfindung zum Jahresende steuerlich optimieren


Mit einer Abfindung rückt das eigene Einkommen im Auszahlungsjahr spürbar in den Fokus. Weniger im Blick: Altersvorsorgebeiträge, die genau in diesem Jahr geleistet werden müssen, um steuerlich noch zu wirken, oder um eine Versorgungslücke zu schließen, die später nicht mehr auf diesem Weg zu schließen ist.


Die Annahme, die zu kurz greift


"Wenn ich eine Vorsorgezahlung im Abfindungsjahr steuerlich berücksichtigen kann, ist sie immer sinnvoll."


Diese Annahme übersieht die zweite Seite der Zahlung. Mit Altersvorsorgebeiträgen stärken Sie Ihre spätere Versorgungssicherheit. Zugleich verringern Sie Ihre Liquiditätsreserve, die Sie für Neuorientierung, Qualifizierung oder eine Phase geringerer Einkünfte benötigen.

§ 10 Abs. 1 Nr. 2 EStG erfasst unter anderem Beiträge zur gesetzlichen Rentenversicherung und zu berufsständischen Versorgungseinrichtungen als Altersvorsorgeaufwendungen. Ob und in welcher Höhe Sie einen konkreten Beitrag steuerlich berücksichtigen können, hängt von gesetzlichen Voraussetzungen, Höchstbeträgen und Ihrer persönlichen Steuerlage ab.

Die Reihenfolge lautet deshalb nicht: Abfindung da, Altersvorsorgebeitrag maximieren.

Sie lautet: Übergang sichern, Versorgungslücke verstehen, Bindung prüfen, steuerliche Wirkung berechnen, Ertrag kalkulieren.


Eine Ausgleichszahlung, die kaum bekannt ist


Nach § 187a SGB VI können Sie bis zum Erreichen Ihrer Regelaltersgrenze Ausgleichszahlungen für Rentenminderungen leisten, die durch eine vorzeitige Inanspruchnahme einer Altersrente entstehen. Sie benötigen dafür eine vorherige Auskunft über die erforderliche Höhe, und Sie müssen erklären, dass Sie eine solche Rente tatsächlich in Anspruch nehmen wollen. Ein berechtigtes Interesse an dieser Auskunft besteht erst nach Vollendung des 50. Lebensjahres.

Wichtig: Sie können Teilzahlungen leisten, bereits gezahlte Beiträge erhalten Sie aber nicht zurück. Eine Ausgleichszahlung ist deshalb keine neutrale Parkposition für Liquidität. Sie setzt voraus, dass ein vorzeitiger Rentenweg tatsächlich zur eigenen beruflichen Planung gehört, nicht nur zu einer vorübergehenden Unsicherheit im Übergang.


Drei Vorsorgeentscheidungen, die unterschiedliche Ziele verfolgen


Laufende oder zusätzliche Altersvorsorgebeiträge, berufsständische oder gesetzliche Versorgung, und der Ausgleich einer Rentenminderung bei vorzeitigem Rentenbeginn, diese drei Entscheidungen können im selben Steuerjahr anstehen. Sie verfolgen aber nicht dasselbe Ziel. Ein laufender Vorsorgebeitrag erhöht die spätere Versorgung. Eine Ausgleichszahlung verändert die Option eines vorgezogenen Rentenbeginns. Beide binden Liquidität, die im Übergang womöglich anderswo gebraucht wird.


Warum die Zeitachse entscheidet


Ihre Einzahlungsphase und Ihre spätere Leistungsphase sind nicht dieselbe Entscheidung. Ein Beitrag, den Sie im Abfindungsjahr steuerlich berücksichtigen können, sagt noch nichts darüber aus, wann und unter welchen Voraussetzungen Sie spätere Leistungen in welcher Höhe erhalten. Das gilt besonders, wenn mehrere Versorgungssysteme nebeneinander bestehen.

Wer die Zukunft vorsorglich absichert, ohne die Gegenwart tragfähig zu halten, hat am Ende beides verloren.

Genau diese Abwägung, Vorsorge gegen Übergangsreserve, ordnet die Exit-Steuerlandkarte im Ratgeber "Nach dem Job: Steuern steuern".


Vom 4. bis zum 8. November: Vorzugspreis


Passend zum Jahresende, wenn viele dieser Entscheidungen letztmalig für das laufende Steuerjahr getroffen werden können, erhalten Sie den Ratgeber vom 4. bis 8. November zum Vorzugspreis von 39 Euro statt 69 Euro.

Wie aufschlussreich fanden Sie diesen Artikel? Wie denken Sie darüber? https://www.abfindunginfo.de/altersvorsorge-abfindungsjahr-jahresende/

Dienstag, 3. November 2026



Einmaliges Angebot zum Jahrescountdown – Nach dem Job: Steuern steuern
Vor den Landtagswahlen: Was für Ihre Abfindung noch gilt, und was sich ändern kann

In mehreren Bundesländern stehen in den kommenden Wochen Wahlen an. Bis neue Regierungen gebildet sind und mögliche Gesetzesinitiativen greifen, gilt die aktuelle Rechtslage. Das schafft ein Zeitfenster mit höherer Rechtssicherheit, für Entscheidungen, die Sie im Zusammenhang mit einem beruflichen Wechsel oder einer Abfindung noch vor sich haben.

Warum dieser Zeitpunkt für Ihre Entscheidung relevant ist


 


Fünftelregelung, Sperrzeitregelungen, Freibeträge bei Vorsorgeaufwendungen, all das basiert auf geltendem Recht. Mit neuen politischen Mehrheiten kann sich das ändern.


Wer eine Abfindung erhalten hat, gerade verhandelt, oder in den kommenden Monaten mit einem Jobwechsel rechnet, sollte die aktuelle Rechtslage kennen, bevor sich die Grundlagen möglicherweise ändern.


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Bereits der Entwurf des Jahressteuergesetzes 2026, sowie der Entwurf des Einkommensteuerreformgesetzes 2027 enthalten einige Steuermehrbelastungen für höhere Einkommen. 

Der Ratgeber "Nach dem Job: Steuern steuern"


Seit 2018 begleite ich Fach- und Führungskräfte durch genau diese Situation. Die aktuelle Ausgabe 2026 ordnet 26 typische Entscheidungsfelder im beruflichen Exit: von der Abfindungsvereinbarung über Sperrzeit und Arbeitslosengeld bis zur Steuererklärung nach dem Übergangsjahr. Jedes Kapitel mit geltenden Rechtsgrundlagen, den relevanten Fristen und Prüffragen, die Sie vor einer Unterschrift oder Zahlung klären sollten. 

Was Sie konkret vermeiden, wenn Sie die Reihenfolge kennen

- Eine Kündigungsschutzklage, die Ihren gesetzlichen Abfindungsanspruch nach § 1a KSchG unwiderruflich verwirkt, weil die Klage vor der Abfindungsprüfung eingereicht wurde.


- Eine Sperrzeit beim Arbeitslosengeld, weil Beendigungsdatum und Kündigungsfrist nicht gegeneinander geprüft wurden.


- Eine verpasste Frist beim Lohnsteuer-Freibetrag oder bei der Arbeitssuchendmeldung, weil sie in Vertragsverhandlungen untergegangen ist.

Regulärer Preis 69,00 €


 


Bis zum 07. September 2026: 39,00 €  


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Dieses Angebot gilt bis zum 07. September 2026. Danach gilt der reguläre Preis von 69,00 €.


Häufige Fragen


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Der verbreitete Denkfehler, Liquiditätseffekt gleich Steuerersparnis

Der kurzfristige Liquiditätsvorteil eines IAB ist real. Er wird aber oft mit einer dauerhaften Steuerersparnis verwechselt. Das sind zwei ...