Freitag, 22. März 2019

Rauswurf bringt 8,7 Mio Abfindung

Wie die "Zeit" am 22.03.2019 berichtete, erhält der Ex-Deutsche-Bank-Chef John Cryan eine hohe sechsstellige Abfindung - "obwohl er Anfang April 2018 "aus dem Amt gejagt worden war".

Dicke Abfindung für John Cryan

Der ehemalige Vorstandschef der Deutschen Bank, John Cryan hat im letzten Jahr am meisten verdient. Zwar war
"er wegen der anhaltenden Probleme der Bank bereits Anfang April 2018 aus dem Amt gejagt worden... Neben der Abfindung bekam Cryan für die letzten Monate im Amt noch eine Vergütung in Höhe von knapp 1,9 Millionen Euro. Hinzu kommt eine vertraglich festgelegte Entschädigung in Höhe von 2,2 Millionen Euro für ein Verbot, in einem bestimmten Zeitraum zu einem Wettbewerber zu gehen.
Damit summiert sich Cryans Bezahlung aus dem vergangenen Jahr, die zum Teil aber erst in den kommenden Jahren ausgeschüttet wird, auf insgesamt 12,8 Millionen Euro."
Trotz aller Probleme der Deutschen Bank, die um ihr Überleben kämpft, ist offensichtlich noch genug Geld der Sparer und Anleger da, um solche Geldgeschenke zu machen. Oder sollte es lieber heißen: Angesichts der finanziellen Lage kommt es auf die paar Kröten auch nicht mehr an.

Abfindungen sind Entschädigungen für den Verlust des Arbeitsplatzes und werden verhandelt. Letzteres können Vorstände ganz gut, auch wenn das Unternehmen abstürzt. Dafür gibt es viele Beispiel auf diesem Blog...

Quelle: zeit.de, 22.03.2019