Es geht aufwärts in Deutschland - mit der Arbeitslosigkeit: "Die Arbeitslosenquote stieg um 0,1 Prozentpunkte auf 6,1 Prozent." Im Vergleich zum Vorjahr stieg die Zahl der Erwerbstätigen im Juni auf 34,85 Millionen Beschäftigte, "wobei der Anstieg allein auf ausländischen Staatsangehörigen beruht."
https://bit.ly/3AVj6lV
Der Blog zu Abfindung nach Kündigung - Steuern - Freibetrag weg - Was bleibt Ihnen? - der Webseite, wo Sie alles über Kündigung - Entlassung - Abfindung - Steuern finden.
Freitag, 30. August 2024
Donnerstag, 29. August 2024

Stellenabbau landesweit. Deutschland als führender Wirtschaftsstandort in Europa - das war einmal. Deutschland schrumpft.
Stellenabbau - nicht nur in der Automobilindustrie
Derzeit nehmen die Nachrichten über Beschäftigungsproblemen in den Unternehmen zu. Die Deutsche Welle berichtete am 16. 01. 2024 über das jüngste Ranking des ZEW Mannheim:
"Im am Montag veröffentlichten Ranking des Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) rutschte die Bundesrepublik um vier Plätze auf Rang 18 von 21 verglichenen Ländern. Negativ wirkten sich demnach vor allem die hohen Energiepreise sowie unvorteilhafte Regulierungen für Unternehmen aus. Schlecht bewerten die Experten auch die hohe Steuerlast, auch wenn es hier Verbesserungen gegeben habe."
Hohe Energiepreise, Regulierungen für Unternehmen, hohe Steuerlast - woher kommt das wohl? Von der "Ampel" wohl nicht. Denn der Bundestag begrüßt den Wirtschaftsministers bei der Befragung am 17. 07. 2024 als hätte er gerade die deutsche Wirtschaft gerettet. Der "vorauseilende Beifall für Habeck kommt natürlich aus den Ampel-Fraktionen". Aus ökonomischer Sicht - woher hat er die? - mache ihm der "grassierende Fachkräftemangel" die größten Sorgen. Laut "Schätzungen" - von wem? - gäbe es rund zwei Millionen offenen Stellen in Deutschland. Da passen doch die folgenden Meldungen aus dieser Woche:
ZF will 12.000 Arbeitsplätze streichen
Die ZF Friedrichshafen AG "lässt Fahrzeuge sehen, denken und handeln" - mit den Mitarbeitern sieht es dagegen anders aus:
"Der Gesamtbetriebsrat des Autozulieferers ZF befürchtet für die kommenden Jahre einen großen Stellenabbau in Deutschland. Betroffen seien mindestens 12.000 Arbeitsplätze, erklärten die Betriebsräte am Mittwoch. 10.000 davon könnten demnach bereits bis 2028 wegfallen. Die Zahlen habe der ZF-Vorstand vor Weihnachten präsentiert.
ZF ist einer der größten Autozulieferer mit mehr als 50.000 Mitarbeitern allein in Deutschland". (spiegel.de, 17. 01. 2024)
Zwar warnte Personalchefin Lea Corzilius vor "Panikmache". Doch ein ZF-Sprecher bestätigte, dass die Transformation zu mehr Elektrofahrzeugen auch Beschäftigung koste. Den Stellenabbaus will der Konzern teilweise über Ruhestandsregelungen und Fluktuation bewirken.
Bosch brauch 1.200 IT-Fachkräfte nicht
Die Robert Bosch GmbH in Gerlingen-Schillerhöhe entwickelt "intelligente Mobilitätslösungen in den Bereichen Hardware, Software und Services" - künftig mehr mit KI als mit Mitarbeitern?
Auch "Bosch will bis Ende 2026 1200 Stellen streichen". Für alle, die glauben, dass IT-Fachkräfte in der Automobilindustrie gebraucht werden, ist vielleicht die Begründung für den Stellenabbau aufschlussreich:
"Die Pläne betreffen demnach Geschäftsbereich Cross-Domain Computing Solutions, der etwa für Fahrzeugcomputer, Sensoren und Steuergeräte sowie die entsprechende Software zuständig ist. Entwickelt werden dort unter anderem Assistenzsysteme, Lösungen zum automatisierten Fahren und Infotainment-Systeme." (wiwo.de, 18. 01. 2024)
Die Meldung ist auf wiwo.de ist nicht mehr erreichbar, siehe aber auch wallstreet-online.de, 18.01. 2024)
Bayer - Profit oder Mitarbeiter
Die Bayer AG Leverkusen zeigt uns in ihrer Selbstdarstellung, "wie ernst wir die vor uns liegenden Herausforderungen einer stetig wachsenden und alternden Weltbevölkerung sowie die steigende Belastung der natürlichen Ökosysteme nehmen."
Der Konzern beschäftigt allein in Deutschland rund 22.200 Mitarbeiter. "Betriebsbedingte Kündigungen gab es in den vergangenen 27 Jahren bei dem Aspirin-Hersteller nicht", berichtet die tagesschau. Doch nun:
"Die allgemeine Beschäftigungssicherung, die die Angestellten in Deutschland vor betriebsbedingten Kündigungen schützt, wurde nur um ein weiteres Jahr bis Ende 2026 verlängert. Mit Abfindungen und Unterstützungsmaßnahmen will Bayer aber schneller zum Ziel kommen. 'Der Stellenabbau soll in den kommenden Monaten zügig umgesetzt werden und spätestens Ende 2025 abgeschlossen sein', hieß es." (tagesschau.de, 18. 01. 2024)
Einen wohl entscheidenden Grund nennt die Frankfurter Allgemeine vom gleichen Tag: Bayer steht "seit Monaten lauten Aufspaltungsforderungen von Investoren gegenüber". Aber es scheint wohl nicht nur das zu sein.
Inbesondere seit der Übernahme von Monsanto ist die Skandalchronik noch umfangreicher geworden. Der Konzern sitzt jetzt auf einem riesigen Schuldenberg. "Die Nettofinanzverschuldung lag Ende September 2023 bei über 38 Milliarden Euro und überstieg damit den Wert von Bayer an der Börse, der derzeit nur noch bei rund 32 Milliarden Euro liegt."
Nachtrag vom 19. 01. 2024:
Einige weitere tolle Nachrichten über den einzigartigen Wirtschaftsstandort Deutschland:
- "Lila Bäcker schließt alle 160 Filialen – 900 Entlassungen" (wiwo.de, 19. 01. 2024)
- "Meyer Burger droht mit Schließung von Solar-Fabrik": 500 Beschäftigte wären betroffen (tagesschau.de 18. 01. 2024)
- "Unruhe bei SAP: Belegschaft fürchtet Stellenabbau" (handelsblatt.com, 18. 01. 2024)
- "Xing im Abwärtsstrudel" (faz.net, 16. 01. 2024)
Trost für alle Skeptiker, Schwarzmaler, und ähnliche "Rechte": Der Dax steigt und steigt.
Nachtrag vom 19. 01. 2024:
Korrektur der Links zu spiegel.de, wiwo.de, tagesschau.de, wallstreet-online.de
Mittwoch, 28. August 2024
Miele kündigt drastischen Stellenabbau an und lockt nun mit Mega-Abfindungen
270 TEUR Abfindung ohne weiteres Einkommen nach Grundtabelle macht rund 65 TEUR Steuern - es sei denn, man optimiert clever... dann könnten auch 0 Euro Steuern übringbleiben ;-)
https://bit.ly/3WY9EFL
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Dienstag, 27. August 2024
Abfindungsrechner 2024 mit Fünftelregelung
Mit dem Abfindungsrechner 2024 mit Fünftelregelungcheck wissen Sie in einer Minute, wieviel Geld Ihnen nach Steuern von der Abfindung mit und ohne Fünftelregelung bleibt.

In nur einer Minute wissen Sie, wieviel Geld Ihnen von Ihrer Abfindung nach Steuern bleibt und wie Sie diese Nettoabfindung maximieren können.
Hallo Herr Schulze, Danke es hat alles geklappt. Vor allem das YouTube Video ist sehr hilfreich für den Umgang. Vielen Dank nochmals für alles!
Guten Abend Herr Schulze, vielen Dank für den Abfindungsrechner den Sie mir zum Download gesendet haben. Es hat einwandfrei funktioniert und das Ergebnis wurde mir prompt angezeigt. Tolle Idee, nochmals Danke. Gruß Stefan Müller
Wenn Sie sich dafür interessieren, wieviel Geld nach Steuern von Ihrer Abfindung bleibt, dann können Sie mit dem Abfindungsrechner 2024 ganz einfach und schnell kalkulieren. Sie brauchen dazu nicht mehr Kenntnisse als nötig sind, um ein paar Zahlen in eine Excel-Tabelle einzugeben und sehen genau, wie Sie damit das Ergebnis beeinflussen.
Außerdem erhalten Sie als Bonus:
- Tipp: Welche Veranlagung Ihnen 5.396 Euro Steuervorteil bringen kann?
- Tipp: Wie christliche Nächstenliebe Ihnen 2.400 Euro beschert?
- Tipp: Soziale Fürsorge trotz entlassung? - sogar mit 4.660 Euro Steuervorteil!
- Tipp: Welcher Hebel Ihnen 5.328 Euro Steuervorteil bringen kann?
- Tipp: Wie sich Geduld mit 27.762 Euro auszahlen kann?
Tragen Sie JETZT Ihre E-Mail-Adresse in das Formular oben ein. Sie erhalten SOFORT eine E-Mail mit einem Bestätigungslink. Wenn Sie darauf klicken, können Sie absolut KOSTENLOS den Abfindungsrechner 2024 (Excel-Kalkulationstabelle für Abfindung) herunterladen.
Wichtig! Prüfen Sie gleich Ihren Posteingang und klicken Sie auf den Bestätigungslink um sicherzustellen, dass Sie auch wirklich Zugang zu Ihrem Abfindungsrechner bekommen und keine Spammail!
https://bit.ly/3SeqhMs

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Für privat Krankenversicherte ist es jetzt unter Umständen leichter möglich, in die Gesetzliche Krankenversicherung (GKV) zurückzukehren.
Rückkehr privat krankenversicherter Rentner in die GKV
Privat krankenversicherte Rentnerinnen und Rentner können nunmehr dank einer günstigeren Anrechnung von Kindern leichter in die Gesetzliche Krankenversicherung (GKV), konkret in die Krankenversicherung der Rentner (KVdR) zurückkehren.
Für privat Krankenversicherte steigen die Beiträge vor allem mit dem Lebensalter. Viele Ältere würden angesichts der hohen Beiträge gern wieder in die GKV wechseln. Das war bisher kaum möglich. So konnten sie bestenfalls nur innerhalb der PKV einen günstigeren Tarif wählen.
Nunmehr ist die Rückkehr in die GKV auch für ältere privat Krankenversicherte, sogar für Rentnerinnen und Rentner leichter möglich.
Denn die Chancen zur Rückkehr hängen nicht unwesentlich von den Versicherungszeiten ab. Dabei werden mehr als bisher Kindererziehungszeiten berücksichtigt. Ausreichend ist allein, dass leibliche Kinder, Stief- und Adoptivkinder nachgewiesen werden. Und dies sowohl bei der Mutter als auch beim Vater.
Diese neue Regelung kann vorteilhaft sein für alle, die eine Rente aus der gesetzlichen Rentenversicherung beziehen und entweder
- freiwillig versichert,
- pflichtversichert gem. Sozialgesetzbuch (SGB) V § 5 (1) Nr. 13 mit zu zahlendem Auffüllbeitrag,
- privat versichert oder
- gar nicht versichert sind (§ 264-Fälle).
Die Neuregelung greift auch für Bestandsrentner. Allerdings muss jeder im Einzelfall
einen Antrag auf Prüfung bei der Kasse stellen.
In der Vergangenheit haben die Kassen hier oft falsch beraten und entscheiden. Bei über 55-Jährigen wurden Anträge ohne weitere Prüfungen (fast immer rechtswidrig) abgelehnt.
Claudia Mehlhorn und Klaus Rohsmöller haben daher Informationen dazu überarbeitet und um einen Musterwiderspruch für über 55-Jährige ergänzt.
Sie verweisen auch darauf, dass die KVdR bis zu einer Rentenhöhe von knapp 1.000 Euro immer günstiger als die freiwillige KV und immer günstiger als der PKV-Basistarif ist.
Darüber hinaus erhalten Sie unter nachfolgendem Link auch einen KVdR Excel Rechner (zur Verfügung gestellt von Klaus Rohsmöller) für Ihre Kalkulation.
Wie hat Dir der Artikel gefallen?
Handelsblatt
"'Leicht steigende Arbeitslosenzahlen, eine Zunahme der Unternehmensinsolvenzen sowie Personalabbaupläne diverser Unternehmen in Deutschland lassen bei einer Reihe von Beschäftigten die Sorgen um ihren Arbeitsplatz zunehmen', betonte Bürkl." Zuzüglich "Unterbeschäftigte" + Kurzarbeitergeldempfänger insgesamt 3,8 Mio = 9,2 % der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten
https://bit.ly/4dQxomo
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Montag, 26. August 2024
Miele kündigt drastischen Stellenabbau an und lockt nun mit Mega-Abfindungen
270 TEUR Abfindung ohne weiteres Einkommen nach Grundtabelle macht rund 65 TEUR Steuern - es sei denn, man optimiert clever... dann könnten auch 0 Euro Steuern übringbleiben ;-)
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