Mittwoch, 18. Oktober 2017

Auch so kommt man zur Abfindung

Air-Berlin geht Pleite. Mitarbeiter verlieren ihren Job oder werden mit Unternehmensteilen verkauft. Tickets der Kunden werden wertlos - Geld weg. Verluste für alle?

Abfindung - "Oscar für soziale Kaltschnäuzigkeit"


Nein!   
"Während rund 200.000 Kunden wegen der Pleite wertlose Tickets besitzen, bekam der Chef der Airline, Thomas Winkelmann, rechtzeitig vor dem Aufprall eine Insolvenzversicherung ausgestellt. Über vier Millionen Euro Gehalt werden demnach bis 2021 an ihn ausgezahlt."
Dass Manager eine andere Moral haben als Mitarbeiter oder Kunden, ist normal in der Gesellschaft. Dass diese gar rechtlich geschützt ist - ist auch normal. "In einer Hütte denkt man anders, als in einem Palast".

Einverstanden damit, muss man jedoch nicht sein. Selbst dem durchaus nicht managerfremden Handelsblatt stößt das auf:
"Fazit: Ein Wirtschaftssystem, das solche Ungerechtigkeit zulässt, darf sich über die Verachtung seiner Gegner nicht wundern. Gäbe es einen Oscar für soziale Kaltschnäuzigkeit, hätte Winkelmann ihn sich redlich verdient."
Quelle: Gabor Steingart, Morning briefing, 18.10.17

Freitag, 13. Oktober 2017

Stellenabbau - Konjunktur läuft

Auf spiegel.de war am 28.09.2017 zu lesen:

"Herbstgutachten der Wirtschaftsinstitute Konjunktur? Läuft."


Wer es nicht glaubt, hier noch ein paar Pressemeldungen aus diesem Jahr über den erfolgreichen Konjunkturverlauf:

Pharma-Firma entlässt 150 Mitarbeiter, volksstimme.de, 13.10.2017
https://www.volksstimme.de/sachsen-anhalt/salutas-pharma-firma-entlaesst-150-mitarbeiter

Nordex streicht fast jede zehnte Stelle, n-tv.de, 05.09.2017
http://www.n-tv.de/wirtschaft/Nordex-streicht-fast-jede-zehnte-Stelle-article20018220.html

ThyssenKrupp streicht 2500 Jobs, tagesschau.de, 11.07.2017
https://www.tagesschau.de/wirtschaft/thyssen-krupp-job-101.html

Vodafone will in Deutschland 1000 Stellen streichen, t-online.de, 05.07.2017
http://www.t-online.de/finanzen/boerse/news/id_81590458/deutschland-vodafone-will-1000-stellen-streichen.html 

Bombardier will bis zu 2.200 Stellen in Deutschland streichen, zeit.de, 29.06.2017
http://www.zeit.de/wirtschaft/unternehmen/2017-06/hennigsdorf-bombardier-transportation-stellenabbau-deutschland

Computer kosten Allianz-Mitarbeiter ihre Jobs, t-online.de, 25.06.2017
http://www.t-online.de/digital/computer/id_81509904/digitalisierung-kostet-1200-allianz-mitarbeiter-den-job.html

Siemens streicht 1.700 Jobs in Deutschland, zeit.de, 11.05.2017
http://www.zeit.de/wirtschaft/unternehmen/2017-05/stellenabbau-siemens-neuausrichtung-arbeitsplaetze

E.on streicht nach Rekordverlust Stellen, zeit.de, 15.03.2017
http://www.zeit.de/wirtschaft/unternehmen/2017-03/energiewende-eon-arbeitsplaetze-abbau-sparkurs

Commerzbank und Betriebsrat besiegeln Stellenabbau, faz.net 13.03.2017
http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/unternehmen/tausende-arbeitsplaetze-weniger-commerzbank-und-betriebsrat-besiegeln-stellenabbau-15105100.html

Mundipharma plant drastischen Stellenabbau, faz.net, 22.03.2017
http://www.faz.net/aktuell/rhein-main/mundipharma-werk-limburg-vor-dem-aus-14936495.html

Deutsche-Bank-Chef: Weiterer Stellenabbau "unvermeidlich", faz.net, 06.03.17
http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/unternehmen/deutsche-bank-chef-cryan-stellenabbau-unvermeidlich-14911423.html

Lufthansa-Catering-Tochter plant weiteren Stellenabbau, faz.net, 16.01.17
http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/unternehmen/f-a-z-exklusiv-lufthansa-catering-tochter-plant-weiteren-stellenabbau-14671597.html 


Hoffentlich kennen sich die Betriebsräte und Betroffenen wenigstens in den Sozialplanverhandlungen aus... 


+ + +
 
Den Älteren unter uns fällt dabei vielleicht ein Sponti-Spruch wieder ein:

"Lieber Gott, mach mich nicht groß,
ich werd’ ja doch nur arbeitslos."

Dienstag, 1. August 2017

Unilever - 1.000 Jobs sind bedroht

Nach Meldung des Handelsblatts verhält sich der Konsumgüterkonzern Unilever nun so, als sei er übernommen worden: 1.000 Jobs sind bedroht.

Mehr als 1.000 Jobs für den Gewinn opfern

"Der Konsumgüterkonzern Unilever hat dank seines starken Eiscreme-Geschäfts seine Umsätze im ersten Halbjahr deutlich erhöht"

hieß es auf focus.de am 20.07.1017. Insgesamt sind neun Standorte des Unilever-Konzerns in Deutschland vom Kahlschlag bedroht. Selbst Wirtschaftsministerin Brigitte Zypries will an der Betriebsversammlung in der Zentrale Hamburg am 01.08.2017 teilnehmen.

Wer hat eigentlich diesen Gewinn erwirtschaftet? Die Mitarbeiter scheinbar nicht. Sie stören das Geschäft - deshalb hat die Konzernführung 1.000 Jobs und drei Werke auf die Abschussliste gesetzt. Besonders die Werke in Auerbach, Stavenhagen und Heilbronn stehen auf dem Prüfstand. So soll die operative Gewinnmarke von 16,4 auf 20 Prozent gesteigert werden.

Zwar gibt es auch Proteste der Mitarbeiter dagegen. Dennoch scheint das Prozip Hoffnung noch stärker zu sein.

Jörg Most, Regional-Geschäftsführer der Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten, wurde Anfang Juni zu möglichen Folgen für das Unilever-Werk Pratau vom mdr mit den Worten zitiert:
"Wir hoffen ja, dass sie es nicht an eine Heuschrecke verkaufen, so wie es überall passiert, und die auf den Gedanken kommen, die Werke vielleicht zu filetieren und Betriebsstätten zu schließen, Menschen zu entlassen und die Aktionäre zu bedienen."
Nicht alle Mitarbeiter teilen diese Hoffnung. In einem Kommentar zu der mdr-Meldung heißt es:
"Einen regelrechten Kahlschlag erlebten wir Mitarbeiter vom Jahr 2000 an, als Unilever beschloss, seine bis dahin 1600 Marken auf nur noch 400 zu konzentrieren und alle Kraft auf deren Wachstum zu setzen."

Ob Hoffnung und Protest-Demos allein reichen? Die Konzernführung ist nicht gerade dafür bekannt, zimperlich zu sein, wenn es um den Profit geht.

Eine Möglichkeit für die Betroffenen ist sicher, um eine angemessene Entschädigung für den Verlust des Arbeitsplatzes zu kämpfen.

Eine anderen Möglichkeit haben die ehemaligen Unilever-Mitarbeiter in Gémenos gewählt. Als der Unilever-Konzern beispielsweise den Betrieb im südfranzösischen Gémenos dichtmachen wollte, haben die Mitarbeiter als Arbeiterkooperative "SCOP-TI" den Betrieb in Eigenregie übernommen.

Quellen: focus.de, 20.07.2017; mdr.de, 07.06.2017; igmetall.de, 29.03.2016

Dienstag, 25. Juli 2017

25 Millionen Euro Abfindung für 16 Monate im Amt

"Dicke Abfindungen" gibt es nicht nur in Deutschland oder den USA, sondern auch in anderen Ländern - wie beispielsweise in Italien.
 

25 Millionen Euro Abfindung für 16 Monate als Vorstandsvorsitzender


Der französische Medienkonzern Vivendi hat den Rücktritt von Flavio Cattaneo, dem bisherigen Vorstandsvorsitzenden von Telecom Italia erreicht. Für den Abgang erhält der 54-Jährige eine der größten Abschiedszahlungen in der italienischen Geschichte.

Diese umfasst 22,9 Millionen Euro aus seinem laufenden Vertrag inklusive einer Sonderprämie. Außerdem bekommt er 2,1 Millionen Euro für den Verzicht auf den Wechsel zu einem Wettbewerber, wenn er Ende der Woche ausscheidet.

In der Vergangenheit gab es in Italien zwar schon größere Abschiedszahlungen für Spitzenmanager, allerdings nicht für solche kurze Amtszeit. So erhielt Ex-Fiat-Chef Cesare Romiti 1998 nach 24 Jahren an der Spitze des Autobauers 103,5 Millionen Euro. Alessandro Profumo bekam 2010 gut 40 Millionen nach vier Jahren als Chef der Bank Unicredit.

Montag, 24. Juli 2017

Mit Abfindung zum beruflichen Neustart

Was machen Sie mit Ihrer Abfindung? "Verleben" wie mehr als 80 % aller Lottogewinner ihren Gewinn verleben oder für die Sicherung der finanziellen Unabhängigkeit nutzen?

Marko Büschel nutzte die Abfindung für den beruflichen Neustart

Die Ostthüringer Zeitung berichtete am 01.07.2017 über den neuen Betreiber, der den Imbiss am Gasthaus "Bratwurstglöck'l" übernommen hat. In der Carl-August-Allee in Weimar serviert Marko Büschel seinen Gästen hausgemachte Thüringer Küche im Kleinen.
"Bratwurstglöck'l" in Facebook
Er ist nicht der Erste, der seine Abfindung für einen beruflichen Neustart nutzt und sein eigenes Unternehmen gründet. Er hat die Abfindung genutzt und damit das Inventar und die Technik im Weimarr Imbiss komplett erneuert.

Auch auf diesem Blog gibt es weitere Beispiele dafür, wie eine Abfindung zur neuen Einkommensquelle umgewandelt wurde - u.a. Abfindung - Geld oder Handräder.

In den Medien wird eine solche Initiative relativ selten aufgegriffen ... und vielleicht auch deshalb noch zu zaghaft genutzt. Dabei gibt es gerade für erfahrene Fach- und Führungskräfte einige Vorteile für den Start in die Selbstständigkeit.

Marko Büschel scheint diese Chance erkannt und genutzt zu haben.

Übrigens können solche Investitionen zusätzlich auch noch zu erheblicher Steuerersparnis auf die Abfindung führen.  ;-)

Quelle: www.otz.de, 01.07.2017

Mittwoch, 12. Juli 2017

Commerzbank streicht 7.300 Arbeitsplätze

Die Commerzbank plant 7.300 Stellen bis Ende 2020 zu streichen und nennt das "Umbau-Strategie 'Commerzbank 4.0'"

"Commerzbank 4.0" - Und raus bist Du

Quelle: commerzbank.de
Kennen Sie den Slogan: "Commerzbank. Die Bank an Ihrer Seite"? Da wird einem doch richtig warm ums Herz. Vor allem sicher als Mitarbeiter, wenn man dann erlebt, wie die Bank mit Ihrer Umbau-Strategie noch mehr Freude in die Welt bringen will.

Angela Merkel würde das "revolutionäre Konzept" der Commerzbank vielleicht alternativlos nennen, das am 27.06.2017 dem Handelsblatt die folgende Pressemeldung wert war:
"Der aktualisierte Plan für die Stellenstreichungen, der in den Unterlagen enthalten ist, zeigt, dass die Zahl der Mitarbeiter in dem von Michael Mandel geleiteten Geschäftsbereich Retail- und kleine Gewerbekunden nur um 7,7 Prozent auf 9406 Personen schrumpfen soll, während sie im Bereich Geschäftskunden um 37 Prozent auf 2982 sinken soll."
Das ist doch genau das, was sich Arbeitnehmer schon immer gewünscht hatten: Nicht mehr arbeiten zu müssen. Die Commerzbank tut zumindest seit einiger Zeit schon viel, um ihre Mitarbeiter mit solchen und ähnlichen Botschaften zu beglücken.

Den Entlassungskandidaten will der Vorstand als Entschädigung dann eine
"Abfindung in Höhe von mindestens 20.000 Euro anbieten ... Das Angebot der Commerzbank für die Abfindungszahlungen wird zurzeit mit dem Betriebsrat diskutiert und unterliegt dessen Zustimmung."
So eine Abfindung reicht dann sicher bis zur Rente.

Hoffentlich kennt sich der Betriebsrat aus und ist stark genug, den Nachteilsausgleich einzufordern, statt die Mitarbeiter mit Peanuts abspeisen zu lassen. 

Rechtsanwalt Klaus Nieding von der Aktionärsvereinigung DSW hatte nach einer Reuters-Meldung vom 03.05.2017 den Stellenabbau kritisch kommentiert mit den Worten:
 "Die Mitarbeiter müssen für die Probleme den Kopf hinhalten, die das Management nicht oder nur unzureichend in den Griff bekommt."

Wie hatte doch auf der Hauptversammlung Anfang Mai Commerzbank-CEO Martin Zielke unter anderem angekündigt?
"Wir müssen jetzt investieren, um langfristig Erfolg zu haben".
Investitionen in sein "Humankapital" hatte er damit wohl nicht gemeint:
"Der Begriff betriebliches Humankapital umschreibt die nominell große Bedeutung qualifizierter und motivierter Mitarbeiter für die Wettbewerbsfähigkeit eines Unternehmens und soll eine wesentliche Grundlage moderner Unternehmens- und Personalpolitik verdeutlichen: Mitarbeiter sind nicht mehr als nur reine Produktions- und Kostenfaktoren." (Wikipedia, Humankapital)
Bankenmitarbeiter scheinen keine qualifizierten und motivierten Mitarbeiter zu sein. Deshalb kommt es wohl immer wieder zu Pannen wie
  • bei der Commerzbank im Juni 2017,
  • bei der Deutschen Bank im März 2017,
  • bei der Postbank im Dezember 2016,
  • bei der Targobank im November 2016,
  • bei Comdirekt im Juli 2016...
Also bleibt ja den armen Vorständen bloß: Und raus bist Du! - Siehe auch Banken Mitarbeiter sind wichtiger denn je
Oder hätten Sie lieber Leser einen anderen Vorschlag?


Quellen: handelsblatt.com, 27.06.2017; de.reuters.com, 03.05.2017

Nachtrag in fondsprofesionell.de vom 21.08.2017: Wie sich der Personalabbau rechnet  

Montag, 10. Juli 2017

Allianz setzt 300 IT-Experten vor die Tür

Die Allianz sieht sich als Versicherung mit sozialer Verantwortung - und setzt weitere 300 Mitarbeiter vor die Tür.

"Allianz will 300 IT-Experten vor die Tür setzen"

Für die Allianz als
"Versicherung und Langzeitinvestor ist die soziale Verantwortung sowie Umweltbewusstsein fundamental für unser tägliches Geschäft. Doch wie genau engagieren wir uns?"
Zumindest steht es so auf der Webseite der Münchner Versicherung, wo es um "Nachhaltigkeit - Der Zukunft begegnen" geht. Doch bei genauerem Hinsehen, wird zugegeben, dass das für die Stakeholder gilt.
"Der Austausch mit unseren Stakeholdern hilft uns, deren Bedürfnisse zu verstehen und gemeinsam nach Lösungen für Herausforderungen zu suchen. Wir schützen die natürlichen Ressourcen der Erde und tragen zu einer kohlenstoffarmen Wirtschaft bei."
Und Stakeholder sind Eigentümer oder Besitzer, dere Einsatz auf dem Spiel steht und die daher ein Interesse an Wohl und Wehe dieses Einsatzes haben - heißt es zur Erklärung bei Wikipedia.

Was für die Stakeholder und die natürlichen Ressourcen als Strategie propagiert wird - "wir schützen die natürlichen Ressourcen" - gilt das auch für die menschlichen Ressourcen, die Mitarbeiter?
 
Wenn es nach der Selbstdarstellung auf der Webseite Über uns geht, dann ja:

Allianz Unsere Mitarbeiter - Karriere

Fondsprofessionell.de meldet dagegen am 10.07.2017:
"Stellenabbau: Allianz will 300 IT-Experten vor die Tür setzen"
Hier kann man also lernen, wie überzeugt der Allianzvorstand "von dem Potential einer vielfältigen Belegschaft" ist und diese "aktiv bei der Weiterentwicklung" als Arbeitslose unterstützt:

"In der IT-Sparte Allianz Technology sollen 300 der rund 2000 Mitarbeiter in Deutschland gehen...Zuletzt hatte das Dax-Unternehmen angekündigt, in Deutschland in dreieinhalb Jahren 700 Arbeitsplätze im Bereich "Schaden/Betrieb" zu streichen. Sie fallen der Digitalisierung und Automatisierung zum Opfer, weil immer mehr Tätigkeiten, etwa bei der Bearbeitung von Schadensmeldungen, ohne menschliches Zutun erledigt werden. Durch Altersteilzeit-Regelungen fallen weitere 500 Jobs in dem Bereich weg. Die Industrieversicherungssparte AGCS hatte im Frühjahr den Abbau von 500 Stellen angekündigt. Das ist dort jeder zehnte Arbeitsplatz, so Reuters."
Ist es nicht rührend für Mitarbeiter eines Konzerns, so ein fürsorgliches soziales Engagement und solch eine Wertschätzung ihres Potentials zu erfahren? Und damit sie nicht an der Nestwärme ihres langjährigen Arbeitgebers ersticken, haben die Mitarbeiter bis Ende Oktober 2017 Zeit, die Abfindungen anzunehmen.

Mehr Interesse an Wohl und Wehe ihres Einsatzes i.S.v. Wikipedia kann man ja auch von Mitarbeitern nicht verlangen - oder?

Tipp:

Hoffentlich wissen die Mitarbeiter, wieviel ihnen von der Abfindung für ihre Weiterentwicklung bleibt. Ansonsten hilft vielleicht ein Blick auf ...

Übrigens: Eine Pressemeldung auf der eigenen Webseite ist diese "Fürsorgeleistung" der Allianz nicht wert - zumindest ist beim Zugriff am 10.07.2017 20:58 Uhr davon noch nichts zu lesen

Quelle: fondsprofessionell.de, 10.07.2017