Montag, 5. März 2018

Unternehmen planen Entlassungen 2018

Ein kurzer Blick in die Presse - und schon kann jeder sehen, wie die deutsche Wirtschaft boomt. Wenn für Unternehmen Kosten sparen wichtiger ist als Leistung steigern, müssen Mitarbeiter gehen.
 

Unternehmen planen Entlassungen


Die Entlassungeswelle geht durch alle Branchen und alle Unternehmensgrößen:
  
GoPro entlässt weitere Mitarbeiter - film-tv-video.de
Wursthersteller entlässt mehr als die Hälfte der Mitarbeiter Bremen: Airbus will 3.600 Jobs streichen oder verlegen
Warsteiner: Warum die Brauerei 240 Mitarbeiter entlässt
Glawe: "Die Mitarbeiter stehen vor dem Nichts"
Snap entlässt Mitarbeiter in einem seiner wichtigsten ...
Bombardier-Betriebsrat beklagt Gesprächsbereitschaft
 

Und das ist nur ein kleiner Auszug aus der Liste der Unternehmen, die aktiv planen, Mitarbeiter auf die Straße zu setzen. Vor allem bei größeren Unternehmen wie Siemens oder Airbus muss darüber hinaus damit gerechnet werden, dass infolge der Entlassungswelle auch in der jeweiligen Region weitere Arbeitsplätze bedroht sind - bei Zulieferbetrieben, Dienstleistern sowie im regionalen Handel und Handwerk.

Auch wenn den betroffenen Mitarbeitern der Abschied durch eine mehr oder weniger große Abfindung "versüßt" werden sollte, sind die persönlichen finanziellen Verluste und die Rückschläge in der regionalen Wirtschaft in den meisten Fällen dauerhaft.
"Siemens ist also insgesamt in einer sehr guten und robusten Verfassung",
sagte auf der Hauptversammlung des Konzerns Siemens-Chef Kaeser ... und verteidigte den geplanten Stellenabbau.

Bei Bombardier geht es noch "kuscheliger" für die Mitarbeiter zu:
"Es fehle jegliche Bereitschaft, verbindliche Zusagen für die Zukunft zu geben. 'Dazu kommt, dass die Manager häufig wechseln und deren Sozialkompetenz weniger stark als früher ausgeprägt ist', sagte Wobst, der auch Vorsitzender des Betriebsrats in Hennigsdorf ist."
Also, liebe Noch-Angestellte: Zieht Euch warm an - zwar steigen die Temperaturen nach der arktischen Kältewelle wieder, doch Euch bläst auch weiter ein kalter Wind entgegen. Zumindest solltet Ihr Euch Verbündete suchen, um wenigstens einen teilweisen Nachteilsausgleich zu verhandeln.


Weitere Quellen: zeit.de, 31.01.2018, freiepresse.de, 14.02.2018, handelsblatt.com, 10.03.2018